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1902 - 1903 erhielt die Volksschule ein neues
Schulgebäude in der Herrengasse. Nach den Plänen des Grazer Architekten
Johann Pacher erbaute das Judenburger Bauunternehmen Ignaz Riedler das
zweiteilige Gebäude der Volksschule mit je 11 Klassen für Knaben und
Mädchen.
1904 wurde der Mädchenvolksschule eine zweiklassige, später
dreiklassige Mädchenbürgerschule angeschlossen.
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Die Schule verfügte über eine
eigene Turnhalle (Turnen war noch nicht verbindlich) die außerdem von
Turnvereinen benutzt wurde und auch als „ Konzerthalle“ Verwendung
fand.
Die Schule führte seit 1905 den „Handfertigkeitsunterricht“
in den oberen Klassen (Knabenvolksschule). Diese Schulwerkstätte galt
als die erste in der Steiermark.
Disziplin und Ordnung herrschte in den Schulen von damals!
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Im Kriegsjahr 1914/15 mussten im
Sparkassengebäude und in der Riedergasse im Altersheim Ersatzräume für
den Unterricht gefunden werden.
Seit dem 1. Dezember war das 35. Infanterieregiment in der Schule
einquartiert. Daher war der gesamte Unterricht auswärts abgehalten
worden.
In den siebziger Jahren wurde nicht nur das Schulhaus restauriert,
sondern auch der Lehrplan änderte sich. In den achtziger
Jahren wurde aus der Mädchenvolksschule und aus der Knabenvolksschule
eine gemischte Schule.
Seit 1990 gibt es nur die Volksschule Judenburg-Stadt.
Das Gebäude beherbergt die Volksschule und das Sonderpädagogische Zentrum.
Vereine und Seminarteilnehmer erfreuen sich täglich an diesem schönen Haus.
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